Selbstbehauptung und Gewaltprävention

Was versteht man darunter?

Selbstbehauptung und Gewaltprävention bedeutet nicht Gewalt mit Gewalt zu begegnen, sondern bereits im Vorfeld gewalttätige Auseinandersetzungen zu verhindern bzw. zu reduzieren. Hierbei geht es darum Menschen im Umgang mit Konflikten zu schulen um diese zu vermeiden. 

Gewalt kann sehr vielfältig sein. Sie kann verbal oder nonverbal,  physisch oder psychisch sein. Das fängt im Kindergarten und Schule an und zieht sich über das Privatleben  bis in den Beruf. 

Die Erfahrung zeigt, das Menschen die Selbstbewusst durchs Leben gehen, nicht so oft betroffen sind.

Dabei werden geistige Festigkeit und einfache Mechanismen mit westlichen Werten und fernöstlichen Traditionen kombiniert.

Bei diesem Training geht es nicht in erster Linie um die Vermittlung von Selbst­ver­teidig­ungs­techniken.

Vielmehr werden die Teilnehmer*innen gestärkt – insbesondere in  Stress- und Alltagssituationen – mit dem nötigen Selbstvertrauen, Konfliktsituationen und Bedrohungslagen zu begegnen.

Dabei wird die Fähigkeit zur Kommunikation und zur Deeskalations gestärkt.

Die  Erfahrung hat gezeigt, das dieser konkrete Bezug das Training interessant und effektiv macht.  Das Training und der Umgang mit diesen Situationen wird dadurch zu einem bewegten und erfahrungs­orientierten Lernen mit Spaß!

 

Selbstbehauptung und Verteidigung

Kyusho ist eine Kampfkunst die zur Selbstverteidigung bzw. Selbstbehauptung eingesetzt werden kann. Die angewandten Techniken machen sich die Kenntnisse über anatomische Vitalpunkte (Meridiane, Akupunkturpunkte, Blutgefäße, Muskeln, Sehnen und Nerven) zu Nutze um diese zur Verteidigung gegen Gegner einzusetzen. Diese Vitalpunkte sind auch in der TCM (traditionellen Medizin) bekannt. 

Push Hands (Tui Shou) ist die bekannteste und wichtigste Partnerübung des Tai Chi Chuan. Ziel ist es Sensitivität, Hören (Ting Jin), Positionierung zum Partner, körperliche Koordination, Reflexe und die zeitliche Koordinierung (Timing ) zu erarbeiten und zu trainieren. Man kann Push Hands auch als nonverbale Kommunikation einsetzen, um mit Hilfe der Prinzipien Strategien für die Konfliktbewältigung oder das Leben an sich zu entwickeln.

Tae Kwon Do  ist eine koreanische Kampfkunst (KMA, Korean Material Arts), die oft als Kampfsport ausgeübt wird. Die drei Silben des Namens stehen für Fußtechnik (tae), Handtechnik (kwon) und Weg (do). Obwohl Taekwondo große Ähnlichkeiten mit anderen asiatischen Kampfsportarten aufweist, unterscheidet es sich in einigen wesentlichen Punkten von diesen. So ist die Taekwondo Technik sehr auf Schnelligkeit und Dynamik ausgelegt, was nicht zuletzt durch den Wettkampf bedingt ist. 

Im Taekwondo dominieren Fußtechniken deutlicher als in vergleichbaren Kampfsportarten. 

 

Hosinsul – so wird beim Taekwondo die Selbstverteidigung gegen bewaffnete und unbewaffnete plötzliche Angriffe bezeichnet. Dabei soll der Schüler lernen, die eigene „Schrecksekunde“ möglichst rasch zu überwinden, um sich blitzschnell und erfolgreich gegen den Angreifer zur Wehr zu setzen.